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Au Torè: Hochwertige Küche und Einfachheit nach belgischer Art

Publié le 08-07-2022

Im direkt an den Skipisten von Saint-Martin-de-Belleville gelegenen Hotel Lodji und seinem Restaurant Au Torè werden beim Empfang der Gäste zwei Dinge großgeschrieben: Gastfreundschaft und Wohlwollen. Weit entfernt von den Hotelketten zeichnet sich dieser Ort durch eine besondere Atmosphäre aus.

Restaurantchef Jean-Sébastien Prijot empfängt uns mit Elan, einem großen Lächeln und Natürlichkeit. Inmitten all seiner Aufgaben nimmt er sich die Zeit, uns ein paar Fragen über seine Laufbahn zu beantworten sowie über die Gerichte, die er gerne zubereitet.

 

Kannst du uns mehr über deinen Werdegang erzählen?

 

„Ich bin Autodidakt. Anfangs war ich Küchenchef in der Gastronomie, aber meine Leidenschaft für Events und Feste hat mich schnell in den Bereich Catering geführt. Ich organisiere seit mehr als 10 Jahren Events in Belgien. Ich stehe nicht nur am Herd, sondern kümmere mich auch um die Verwaltung und Organisation des Events. Als ich hier angekommen bin, habe ich mich gemeinsam mit René (Anm.d.Red.: René Baudinet, Inhaber des Lodji) um die Eröffnung gekümmert. Aufgrund der Covid-Krise musste die Eröffnung verschoben werden und konnte schließlich im Dezember 2021 stattfinden.“

 

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Wie würdest du die Philosophie deiner Küche beschreiben?

 

„Für das Restaurant wollten wir uns an Renés Vorlieben anpassen. Das heißt, dass es allen nötigen Luxus haben sollte, aber was bei uns wirklich wichtig ist, das sind Gastfreundschaft und Wohlwollen. Es ist ein schickes, freundliches Hotel und das Restaurant verfolgt daher die gleiche Philosophie, und zwar mit Produkten, deren Geschmack und Preis Anklang finden. Die Karte ist auf verschiedene Punkte ausgerichtet. Wir bieten unseren Kunden seit Jahren typische, hauseigene Gerichte an, die ich auch in unserem Catering-Unternehmen nutze und sehr gerne zubereite.“

 

Welches Gericht steht stellvertretend für das Restaurant?

 

„Gyoza mit gebratener Foie gras, zubereitet mit 17 verschiedenen Zutaten, darunter Räucheraal und Meerestrauben. Diese Spezialität des Hauses ist Teil unserer Fusionsküche mit japanischen Einflüssen.“

 

Gyosa de foie gras poêléGyosa de foie gras poêlé - © Saint-Martin-de-Belleville
Gambas grilléesGambas grillées - © Saint-Martin-de-Belleville
Cru de noix de St-JacquesCru de noix de St-Jacques - © Saint-Martin-de-Belleville
Côte de veau aux morillesCôte de veau aux morilles - © Saint-Martin-de-Belleville

 

Kannst du uns mehr über eure Fusionsküche verraten?

 

Fusionsküche bedeutet für uns, all unser Savoir-faire aus der französischen Küche mit ausländischen Einflüssen zu verbinden. Wir haben da beispielsweise ein Gyoza mit gebratener Foie gras und einem Miso-Jus für die japanische Seite, und dazu fügen wir Räucheraal und die gebratene Foie gras hinzu. Wir verbinden darin französische Kochtechniken mit lokalen Produkten und japanischen Einflüssen.“

Jean-Sébastien und sein Team kochen zudem Gemüse- und Geflügel-Curry mit thailändischen Noten. Auf der Karte lassen sich auch libanesisch inspirierter Rindfleischsalat mit Tahini finden sowie ein Mini-Barbecue, das in Richtung Streetfood geht.

 

Wenn ich mir die Karte betrachte, bin ich stolz.

 

Wie würdest du die Philosophie deiner Küche beschreiben?

 

„Ich habe schon zuvor in der gehobenen Gastronomie gearbeitet und wenn ich mir unsere Karte hier betrachte, bin ich stolz. Wir wollten mehr Zugänglichkeit mit einfacheren Dingen, die man einfach gerne beim Wintersport isst. Unser Dauerbrenner in der Wintersaison ist ein Kalbskotelett mit Morcheln.“

 

Kannst du uns ein Dessert empfehlen?

 

„Die Zitronen-Baiser-Torte. Wir bereiten sie sehr klassisch zu und ich finde, das ist ein sehr angenehmes Dessert. Wir haben auch ein Dessert mit Zartbitterschokolade, Olivenöl, Meersalz und Basilikum, das ziemlich originell ist. Probieren lohnt sich!“

 

Was sind deine Pläne für die Zukunft?

 

„Wir sind sehr zufrieden mit der ersten Saison, die für uns ein Erfolg in Sachen Kunden-Feedback und Besucherfrequenz ist. Wir freuen uns schon darauf, diesen Sommer zu öffnen. Wir haben festgestellt, dass wir auf dem richtigen Weg sind, vor allem mit der Fusionsküche, die sehr gut ankommt. Wir haben vor, noch mehr auf Qualitätsservice zu setzen.“

 

Jean-Sébastien und René haben es sich zum Ziel gesetzt, ihre Küche, ihre Dekoration und ihren Service weiterzuentwickeln und die Organisation neu zu strukturieren, um noch besser zu werden.

 

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Was magst du lieber: Sommer oder Winter?

 

„Anfangs hat mir der Winter besser gefallen, aber seit zwei Jahren komme ich im Sommer hier her und es gefällt mir mehr und mehr. Es ist wirklich toll. In den Bergen hat man ein Gefühl der Freiheit wie nirgendwo sonst. Zwischen Natur, Canyoning und Rafting, Mountainbiketouren und langen Wanderungen mit den Hunden ist es wirklich schön hier.“

 

Letzte Frage: Belgien oder Saint-Martin-de-Belleville?

 

„Saint-Martin-de-Belleville :)“

 

Website des Restaurants Au Torè

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